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Nachgehakt – „A colourful gift“ – Geschenke bereiten Freude.

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Eine kleine Gruppe von Schülerinnen der Gesamtschule Brünninghausen hat in der Vorweihnachtszeit an ihrer Schule Geschenke gesammelt und diese dann in der Unterkunft am Ostpark verteilt. Hier schildern sie ihr Projekt in eigenen Worte.

Besuch und Übergabe der Geschenke in der Flüchtlingsunterkunft am Ostpark.

Am 17.12 war es endlich soweit. Anfang Dezember haben wir in unserer Schule Werbung für die Geschenke – Aktion ,,a colourful Gift“ für Flüchtlinge gemacht. Wir konnten einige Lehrerinnen und Lehrer von der Idee begeistern, so dass wir eine Woche später schon einiges an Geschenken zusammen bekommen hatten. Zudem hatte ein Lehrer die Idee, mit seiner Klasse Kekse zu backen und diese mit kleinen Botschaften und Fotos der Schülerinnen und Schüler zu verschenken.

Wir waren ziemlich gespannt.

Vollbepackt mit den Geschenken und viele Keksen machten wir uns am 17.12 auf dem Weg.

Wir waren schon ziemlich gespannt, wie die Kinder auf uns reagieren würden und freuten uns die Kinder und Jugendlichen ein wenig kennen zu lernen.

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Die in der Schule gesammelten Geschenke.

Auf dem Gelände sollten wir uns zunächst bei der Security anmelden, danach wurden wir zum Eingang geleitet. Viele junge Männer standen und saßen am Eingang, unterhielten sich und begrüßten uns freundlich. Nach einem kurzen Telefonat durften wir dann auch hoch in den Spieleraum der Kinder. Dieser Raum befindet sich im Dachgeschoss der Flüchtlingsunterkunft und ehemaligen Hauptschule. Er ist sehr hell und mit vielen Spielsachen ausgestattet. Wir kamen gerade zur Bastelstunde. Da der Flüchtlingsunterkunft 3 Weihnachtsbäume gespendet wurden, bastelten die Kinder kleine selbstbemalte Glocken, um diese anschließend an den Baum hängen zu können. Es kamen immer mehr Kinder in den Spieleraum, um zu basteln und zu spielen. Die Kinder waren zwischen 3 und 12 Jahren alt.

Nach ca. einer Stunde waren 10 Kinder im Spieleraum. Wir legten unsere Geschenke auf den Tisch. Diese mussten zunächst einmal geordnet werden. Danach verteilten wir die Geschenke an die Kinder. Viele freuten sich über Barbies, Puzzle, aber auch andere Spiele und Kuscheltiere. Die Kinder fingen direkt an mit dem neuen Spielzeug zu spielen und zeigten es stolz ihren Eltern und Geschwistern.

Es war schon ein komisches Gefühl.

Danach durften wir uns noch die Flüchtlingsunterkunft ein wenig genauer anschauen. Wir wollten außerdem noch die selbst gebackenen Kekse verteilen und besuchten die Familien und jungen Männer in ihren Zimmern. Natürlich wurde vorher angeklopft. Die Zimmer sind alte Klassenräume, die umfunktioniert wurden. In einem der Klassenräume standen knapp 12 Betten. An der Tür standen die Namen der Bewohner des Zimmers. 2 jungen Männern konnten wir hier ein paar Kekse schenken. Mehr Männer haben wir in diesem Zimmer nicht angetroffen.

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Jede und jeder durfte sich ein Geschenk aussuchen.

Zwei Zimmer weiter, trafen wir eine Familie, auch hier war an der Tür vermerkt welche Familien in den Zimmern wohnen. 5 Familien wurden auf der Tür aufgelistet, so wie ein Merkblatt für die Termine der Kleiderkammer. Einmal auf deutsch und einmal auf arabisch. Es war schon ein komisches Gefühl zu sehen, wie wenig Platz jeder einzelne der Menschen in den Räumen hat und uns wurde bewusst wie gut wir es haben. Wir hoffen trotzdem, dass wir den Kindern und ihren Familien eine kleine Freude zur Weihnachten machen konnten. Die Leiterin der Einrichtung bedankte sich bei uns und sagte, dass sie es toll finden würde, wenn wir die Unterkunft am Ostpark im neuen Jahr mal wieder besuchen würden. Vielleicht mit einem neuen Projekt. Lust hätten wir auf alle Fälle.

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